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Kirche St. Katharinen Frankenroda

Vorschaubild Kirche St. Katharinen Frankenroda
Vorschaubild Kirche St. Katharinen Frankenroda

Das heutige Gotteshaus lässt Spuren aus verschiedenen Jahrhunderten erkennen. In seiner Anlage zeigt es romanische Elemente. Das Langhaus erhielt seine prägende Gestalt 1781. Damals wurde es erhöht, und seitdem überspannt den Raum eine tonnenförmige Holzdecke. Die rechteckigen und glatten Türen und Fenster stammen zumeist aus jüngerer Zeit. Einen Rest aus dem 16. Jahrhundert weist das Langhaus aber noch auf: ein spitzbogiges Fenster in der Ostwand. Ein fast quadratischer Turm steht an der Ostseite. Er wurde 1704 gründlich erneuert. Sein Erdgeschoß, mit zwei Fenstern aus romanischer Zeit, bildet zugleich den Chor, dessen rippenloses Kreuzgewölbe mit spitzbogigen tiefen Kappen als Zeuge der mittelalterlichen Baukunst gilt. Ursprünglich romanisch sind auch der später spitzbogig gestaltete Triumphbogen sowie die Profile an den Pfeilern.

Seit der Renovierung 1956 erstrahlt die Kirche in hellen und freundlichen Farben. Im Altarraum kamen unter dem alten Kalkanstrich Fresken aus dem 15. Jh. oder aus früherer Zeit zum Vorschein. Deutlich erkennbar ist noch die Darstellung der Fußwaschung Christi und an der Nordseite wahrscheinlich die Abbildung der Patronin der Kirche, der Märtyrerin Katharina. Auf dem quadratischen Steinaltar steht ein Kruzifix. Er beeindruckt, weil er eine beachtenswerte Bauernschnitzerei aus dem Mittelalter ist. Nach einem Blitzeinschlag in den Turm 1887 wurde sein oberstes Geschoß als Backsteinfachwerk mit kurzem achteckigem Helm aufgebaut. Nach der Rekonstruktion des Turmes 1988 erhielt er wieder seine alte Gestalt.

Von 1990 - 1992 fand eine umfassende Innenrenovierung, zum großen Teil durch ABM-Kräfte, statt. Durch Landesbischof Hoffmann wurde sie wieder in den Dienst gestellt und eingeweiht.