Aktuelles aus der Region

Pressemitteilung

 Burg Creuzburg im Fledermausfieber

Herzliche Einladung zur Batnight

Erfurt / Creuzburg • 18. Juli 2019 •

Am 7. September findet auf der Burg Creuzburg bei Creuzburg im Wartburgkreis eine einzigartige Fledermausnacht im Rahmen der European Bat Night statt. Diese Bat Nights bringen Menschen in zahlreichen Städten in ganz Europa Fledermäuse näher und werben für den Schutz dieser interessanten und nützlichen Säugetiere.

Der Abend auf der Creuzburg wartet mit zahlreichen Highlights auf. Den Anfang machen die Fledermausexperten der Stiftung FLEDERMAUS und der Interessengemeinschaft Vogel- und Fledermausschutz und Forschung Eisenach e.V. Diese beantworten alle Fragen rund um die Themen Fledermäuse und Fledermausschutz. Danach gibt es eine kurze Begrüßung und eine kleine, feine aber noch streng geheime Überraschung.

Im Anschluss zeigt der lokale Fledermausschützer Alexander Claußen von der Interessengemeinschaft Vogel- und Fledermausschutz und Forschung Eisenach e.V., was der Wartburgkreis an spannenden Fledermaus-Projekten zu bieten hat. Zum krönenden Abschluss wird ein Fledermaus-Netzfang umgesetzt – Zuschauer können so Fledermausforschung und -bestimmung live miterleben. Ein Rundgang mit akustischen Fledermausdetektoren rundet das fledermäusliche Programm ab.

Umrahmt wird die Bat Night nicht nur von der malerischen Kulisse der Burg Creuzburg, sondern auch von Mitmach-Aktionen für Kinder und Jugendliche, zahlreichen Informationsmedien rund um die Welt der Fledermäuse und einem kleinen Imbiss-Angebot.

Alle Interessierten sowie Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

Die Bat Night auf der Burg Creuzburg ist eine gemeinsame Aktion der Stiftung FLEDERMAUS, der Natura-2000-Station Unstrut-Hainich/Eichsfeld, der Sonderaufgabe Fledermausschutz des Natura-2000-Netzwerks in Thüringen sowie der Interessengemeinschaft Vogel- und Fledermausschutz und Forschung Eisenach e.V. Die Stiftung FLEDERMAUS handelt dabei im Rahmen der Aufgaben, welche sie für das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz im Auftrag der Koordinationsstelle für Fledermausschutz in Thüringen (FMKOO) wahrnimmt.

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Christoph Große

Stiftung FLEDERMAUS

Schmidtstedter Straße 30a

99084 Erfurt

Fon: +49 (0)361 265598 16

 

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Heimatverein Mihla gibt auch für 2020 einen Kalender heraus

Sichern Sie sich den Kalender durch eine rasche Vorbestellung!

 

 

Seit mehreren Jahren gibt der Heimatverein Mihla einen Kalender mit Mihlaer Ansichten heraus. Der Kalender erfreut sich inzwischen großer Beliebtheit.

Auch für 2020 wird ein solcher Kalender vorbereitet. Zur Ansicht gebracht werden Aufnahmen wichtiger Gebäude und Plätze, darunter auch einige Luftbilder, aber auch von Vereinen, der Kirmes und anderen Ereignissen.

Die Bilder sind auch in diesem Jahr mit einem kurzen Erklärungstext versehen und das Kalendarium nimmt Bezug zu Ereignissen im Ort wie der Kirmes oder dem Weihnachtsmarkt.

Sichern Sie sich den neuen Mihlaer Heimatkalender schon jetzt durch eine Vorbestellung zum Preis von 10 Euro. Bestellungen können gern im Rathaus abgegeben werden.

Kalender 2020Kalender 2020

         

Hiermit bestelle ich ……… Exemplare des Mihlaer Heimatkalenders 2020 zum Preis von je 10.00€.

 

Meine Anschrift:

 

Name:                                                                  Straße:

 

Ort:

 

Bitte im Rathaus Mihla abgeben oder anrufen!

- Heimatverein Mihla -

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Pressemitteilung: 20 Jahre Commerzbank-Umweltpraktikum im Nationalpark Hainich

Auch 2019 wieder Verstärkung für das Umweltbildungsteam

 

Am 12. Juli 2019 besuchten der Filialleiter der Commerzbankfiliale in Mühlhausen, Stefan Koch, und der Filialleiter aus Eisenach, Michael Waitz, die Nationalparkverwaltung in Bad Langensalza. Anlass für diesen Besuch war die Vorstellung der Commerzbank-Umweltpraktikanten Silvan Schmieg und Sophie Büchner. Rüdiger Biehl, Stellvertretender Nationalparkleiter, betonte den enormen Wert des Commerzbank-Umweltpraktikums für die erfolgreiche Umweltbildungsarbeit des Nationalparks Hainich. Aufgrund der großen Kontinuität sind die Commerzbank-Umweltpraktikanten schon lange ein fester Bestandteil des Umweltbildungsteams. Bereits seit 20 Jahren ist der Nationalpark Projektpartner des Umweltpraktikums, das bundesweit an 27 Standorten angeboten wird.

 

Zum überwiegenden Teil sind Commerzbank-Umweltpraktikanten Studierende der Naturwissenschaften, die häufig bereits Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern mitbringen. Von diesem Knowhow profitiert der Nationalpark in ganz besonderer Weise. So auch bei den derzeitigen Commerzbank-Umweltpraktikanten:

Die gebürtige Berlinerin Sophie Büchner studiert Naturschutz und Landnutzungsplanung an der Hochschule Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Sie hat ihr fünfmonatiges Pflichtpraktikum bereits im Sachgebiet Naturschutz und Forschung der Nationalparkverwaltung absolviert und dabei den Hainich schätzen  gelernt. Die 23-Jährige ist außerdem seit fünf Jahren ehrenamtlich in der Umweltbildung tätig und möchte das Umweltpraktikum im Hainich nutzen, um ihre Kenntnisse in diesem Bereich zu erweitern und besonders Erfahrungen im Bereich der Umweltbildung mit Kindern zu sammeln.

Silvan Schmieg (23) studiert in Berlin Geographie. Seit seiner Kindheit bewegt ihn eine starke Faszination für die Natur. Diese konnte er zunächst als Jugendgruppenleiter in der Pfadfinderbewegung ausleben, jetzt gibt ihm auch sein Studium die Möglichkeit dieses Interesse wissenschaftlich zu vertiefen. Das Praktikum im Nationalpark Hainich verbindet diese zwei Ansätze miteinander: In der Umweltbildung kann er Kindern und Jugendlichen fachliches Interesse vermitteln sowie in ihnen Begeisterung für ihre Umwelt und die Natur wecken und fördern.

 

„Die Commerzbank unterstützt die Studierenden dabei mit einem Praktikantenentgelt und übernimmt die Unterkunftskosten für das dreimonatige Praktikum. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung der Studierenden“, erläutert Stefan Koch. Und Michael Waitz ergänzt: „Ziel des Commerzbank-Umweltpraktikums ist die Sensibilisierung von Studierenden für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven im Natur- und Umweltschutz.“

 

Interessierte können sich ab Oktober um einen der Plätze für das kommende Jahr bewerben. Die Frist läuft bis Januar 2020. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind ausschließlich online unter www.umweltpraktikum.com möglich.

 

Rüdiger Biehl

Stellvertretender Nationalparkleiter

Filialleiter Eisenach, Michael Waitz, Commerzbank-Umweltpraktikanten Silvan Schmieg und Sophie Büchner, Filialleiter Mühlhausen, Stefan Koch, Stellvertretender Nationalparkleiter Rüdiger Biehl Quelle – Michaela Heinemann

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Pressemitteilung: Erste Jungunken verlassen angelegte Tümpel

GBU-@WildtierlandHainichgGmbH

 

Seit einigen Tagen verlassen die ersten vollständig entwickelten Gelbbauchunken als kleine Froschlurche das Wasser. Bereits im April haben die ersten Gelbbauchunken ihren Laich in kleine Gewässer gelegt, welche erst diesen Februar extra für sie anlegt wurden. In den letzten zwei Monaten haben sich die nur ein bis drei Zentimeter großen Kaulquappen mit Schwanz und Kiemen in kleine Froschlurchen mit vier Beinen und Lungen verwandelt. Jetzt gehen sie an Land auf Nahrungssuche nach kleinen Insekten.

 

Froschlurche

 

„Es ist sehr schön zu sehen, wie die ersten kleinen Unken unsere Gewässer verlassen und es zeigt, dass sich die Anlage der Gewässer gelohnt hat. Wenn die Larven die Metamorphose (so heißt die Entwicklung vom Laich bis zum fertigen Frosch) abgeschlossen haben und das Wasser als kleine Froschlurche verlassen, haben sie den gefährlichsten Teil ihres Lebens überstanden“ sagt Martin Burmeister Projektmanager des Gelbbauchunken Projekts in Westthüringen. Seit 2017 plant er in Zusammenarbeit mit Flächenbesitzern, Gemeinden, Bergbauunternehmen, ThüringenForst und den zuständigen Unteren Naturschutzbehörden die Anlage von neuen Lebensräumen für die in Thüringen vom Aussterben bedrohte Gelbbauchunke. So konnten in den letzten zwei Jahren über 400 kleine Tümpel an 20 Standorten, wie zum Beispiel bei Eisenach, angelegt werden.

 

Anlegen von Tümpeln

 

Auch im Nationalpark Hainich, in dem aktuell eines der größten Vorkommen der Gelbbauchunke zu finden ist, wurden im Rahmen von Entsiegelungsmaßnahmen neue Laichgewässer für die Art angelegt.

„Im Nationalpark haben sich besonders die wassergefüllten Fahrspuren als effektiv erwiesen. Sie hielten trotz der Hitze lange genug das Wasser, sodass die Larven ihre Entwicklung beenden konnten.“ sagt Madlen Schellenberg aus der Nationalparkverwaltung

In den nächsten Wochen werden hunderte dieser winzigen Froschlurche nach und nach das Wasser verlassen und mit etwas Glück kehren sie in ein paar Jahren als ausgewachsene Unken zurück, um selbst ihren Laich in die angelegten Tümpel zu legen.

 

Fotos: Martin Burmeister

 

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Pressemitteilung Nationalpark Hainich vom 04.07.2019

Filmprojekt GreenCut - Jugendliche filmen die Vielfalt des Lebens im Nationalpark Hainich

Mit moderner Videotechnik der Natur näherkommen – im wahrsten Sinne des Wortes

 

In dieser Woche sind 18 Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Schulzentrums Mühlhausen mit Kamera vor der Nase im Nationalpark unterwegs. Im Rahmen ihrer Projektwoche nehmen sie am deutschlandweiten Umwelt- und Kommunikationsprojekt „GreenCut-Jugend filmt biologische Vielfalt teil“. Das Ziel dieses mehrtägigen Filmprojekts ist das Kennenlernen der Natur und die Produktion eines 15-minütigen Dokumentar- und Naturfilms. Durchgeführt wird das Filmprojekt von der Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft (Gespa) e. V., gefördert wird es vom Bundesamt für Naturschutz.

„Es ist immer wieder toll zu beobachten, wie sich die Jugendlichen in die Kameratechnik einarbeiten, wie sie lernen geduldig zu sein und wie sich ihr Blick für das Details schärft. Wir hoffen, dass unser Projekt hilft, Augen zu öffnen für Vielfalt und Schönheit der Natur“, sagt Projektmitarbeiter Oliver Krebs von der Gespa e. V.

Vier Tage lang fanden die Dreharbeiten statt. Die Schülerinnen und Schüler gingen aufgeteilt in kleine Gruppen (Filmteams) auf die Pirsch. Makro-Teams filmten Insekten und Pflanzen von ganz nah, das Slider-Filmteam suchte ganz besonders schöne Motive beispielsweise von Totholz oder Pilzen, das Filmteam Tierbeobachtung filmte Wildkatzen von der Beobachtungsplattform im Wildkatzengehege Hütscheroda und Vögel von verschiedenen Beobachtungspunkten. Das Filmteam Baumkronen war auf dem Baumkronenpfad unterwegs. Das Team Interviews bereitete die Fragen für die Experteninterviews vor und trug die Verantwortung dafür, dass nicht nur das Bild, sondern auch der Ton optimal passt. Das Making-of Team filmte und fotografierte die Teamkollegen in Aktion, beim Kameras auf- und abbauen, Interviews durchführen oder Pausen machen.

Der entstehende Naturfilm wird sowohl im Rahmen einer Schulaufführung als auch einer Ausstellung mit allen GreenCut – Projekten gezeigt werden.

Rüdiger Biehl
Stellvertretender Nationalparkleiter

Hintergrund:

Die Gespa e. V. ist eine gemeinnützige Organisation und bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1999 im Kontext von Bildung, Globalisierung und Entwicklungszusammenarbeit tätig. Die partnerschaftlichen Initiativen zielen auf den Ausbau gesellschaftlicher Mitverantwortung in Themen wie Armut, Soziales, Umwelt und Bildung ab. Die partizipative Medienproduktion und eine interaktiv gestaltete Kommunikation der Ergebnisse nehmen in den Projekten der Gespa e. V. eine besondere Rolle ein.

 

Filmprojekt GreenCut

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Pressemitteilung Nationalpark Hainich vom 04.07.2019

Neue Sonderausstellung „Glanzlichter 2018“ im Nationalparkzentrum Thiemsburg zu sehen

20 Jahre preisgekrönte Naturfotografien aus aller Welt

 

Der größte deutsche Naturfoto-Wettbewerb „Glanzlichter“ widmet seit nunmehr 20 Jahren einer exklusiven Auswahl von Naturfotos eine Ausstellung der Extraklasse. Vom 4. Juli bis zum 29. September 2019 ist sie auch in diesem Jahr im Sonderausstellungsraum des Nationalparkzentrums an der Thiemsburg zu sehen. Die Wanderausstellung „Glanzlichter 2018 – Preisgekrönte Naturfotografien aus aller Welt“ zeigt 87 Einzelbilder in acht verschiedenen Kategorien von malerischen Landschaftsbildern bis hin zu exotischen Säugetier-Arten.

Mit einer geschickten 180-Grad-Drehung wird aus einer einfachen Spiegelung im Wasser plötzlich ein brennender Meteorit im Morgenhimmel über einem Wald. So ungefähr könnte man das Gewinnerbild der „Glanzlichter 2018“ deuten. Was es aber zeigt, ist viel mehr als nur ein „schöner Effekt“. Die Geschichte hinter dem Gewinnerfoto „Meteorit“ von Manuel Enrique González Carmona aus Spanien hat die dreiköpfige Jury des Fotowettbewerbs überzeugt: Der Betrachter taucht „tiefer in den Sinn des Motives ein, findet jedoch erst auf den zweiten Blick heraus, was der Fotograf dort festgehalten hat. Erst dann begreift der Betrachter den Titel und die Komposition des Bildes, die schließlich zum Staunen und Bestätigen führt.“

Der „All Over Winner“ wie auch die Gewinnerbilder der einzelnen Kategorien wurden aus über 18.000 Bildeinsendungen aus 39 Ländern ausgewählt. „Wir freuen uns sehr, dass die „Glanzlichter der Naturfotografie“ weltweit immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen und noch mehr an Bedeutung gewinnen“, sagt Initiatorin, Jury-Mitglied und Naturfotografin Mara Fuhrmann und gibt weiter zu bedenken: „Gibt es etwas Besseres, als mit Bildern Emotionen zu wecken, nachdenklich zu machen und uns alle für den Schutz unserer Erde zu werben? Und nicht letztendlich auch für unser Überleben – denn nur mit der Natur werden wir eine lebenswerte Zukunft haben.“

Als Besonderheit prämiert der Wettbewerb auch den „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2018“: Mit dem Bild „Scheue Begegnung“ machte der talentierte 14-jährige Lasse Kurkela aus Finnland, der bereits den Titel „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2017“ trägt, einen einmaligen Schnappschuss. Bei einer Nacht in einer Ansitzhütte erschien nach Sonnenuntergang ein Wolf am Waldrand. Um die dramatische Atmosphäre des einsamen Wolfes und des mystischen Waldes hervorzuheben, wandelte der Fotograf das Bild in Schwarz-Weiß um.

Die Sonderausstellung wird bis zum 29. September 2019 im Nationalparkzentrum an der Thiemsburg zu sehen sein (täglich von 10.00 – 19.00 Uhr geöffnet); sie ist im Rahmen des Besuchs des Baumkronenpfades bzw. der Dauerausstellung kostenlos.

 

Manfred Großmann                                   
Nationalparkleiter                                             

 

 

 

 

Fotoausstellung

 

 

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PRESSEMITTEILUNG der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. vom 13. Juni 2019

 

Beruhigt in den Urlaub fahren

 

Mit den Johanniter-Angeboten für ältere Menschen können pflegende Angehörige die Auszeit vom Alltag unbeschwert genießen

 

Für die meisten steht einmal im Jahr ein größerer Urlaub an. Viele Angelegenheiten werden in der Abwesenheit übernommen: Der Kollege erledigt den Job, die Nachbarn gießen die Blumen und Freunde sammeln die Post.

Doch wer übernimmt die Versorgung eines älteren, im Notfall hilfsbedürftigen Familienmitglieds? Viele Familien stehen vor der Frage, wer sich kümmert, wenn man nicht da ist. Eine „Urlaubsvertretung“ muss her, jemand, der verlässlich und rund um die Uhr da ist, falls etwas passiert.

Die Johanniter bieten speziell für die Sommerzeit maßgeschneiderte Angebote für Familien und ihre älteren Angehörigen zur Überbrückung an.

Mit dem Aktions-Gutschein „Sommer“ für den Johanniter-Hausnotruf möchten wir beispielsweise Familien die kostenlose Absicherung ihrer hilfsbedürftigen Angehörigen für runde vier Wochen ermöglichen, so Martina Stephani von der Johanniter-Unfall-Hilfe in Westthüringen.

Der Hausnotruf schafft Sicherheit und Freiheit, vor allem aber ermöglicht das System, selbständig zu Hause zu bleiben. Im Notfall kann per Knopfdruck Verbindung zur Johanniter-Notrufzentrale aufgenommen und der Johanniter-Pflegedienst in Anspruch genommen werden. Aber auch vorher festgelegte Familienmitglieder oder Nachbarn und auch der Rettungsdienst können von unseren Mitarbeitern der Hausnotrufzentrale verständigt werden. Das System ermöglicht Senioren also weiterhin Eigenständigkeit und sorgt bei Angehörigen für ein sicheres Gefühl“, erklärt Martina Stephani.

Die Versorgung mit einem Hausnotrufgerät kann individuell ergänzt werden durch den Besuch Ihrer Angehörigen in einer unserer Johanniter-Tagespflegen. Im Vordergrund stehen hier der Austausch mit Gleichgesinnten und das Nutzen von Beschäftigungsangeboten. Aber auch die Rundum-Versorgung mit Mahlzeiten ist hier gegeben und entlastet Familien.

Das tägliche Hin- und Herbringen Ihrer Lieben wird von unseren Johanniter-Fahrdiensten übernommen. „Unsere Mitarbeiter verstehen sich dabei jedoch nicht nur als Beförderungsdienst, sondern gestalten die Fahrten individuell, von der Lieblingsmusik der Fahrgäste bis hin zum persönlichen Gespräch“, so Fahrdienstleiter Christopher Roth.

Benötigen Ihre Angehörigen jedoch eine dauerhafte Anwesenheit von Pflegefachpersonal, so ermöglichen wir mit unseren Johanniter-Pflegediensten im Rahmen einer Verhinderungspflege eine „Rund um die Uhr Betreuung“ zu Hause.

Nutzen Sie unsere Urlaubsangebote! Für weitere Informationen und eine kostenlose unverbindliche Beratung stehen Ihnen die Johanniter in Westthüringen gerne zur Verfügung:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Regionalverband Westthüringen

Klosterstraße 19

99831 Creuzburg

Telefon +49 36926 7109-0

Telefax +49 36926 7109-22

E-Mail:

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Gastronomisches Leben an der Betteleiche

Pressemitteilung vom 20.05.2019

 

Gerade zu den Ostertagen waren viele Wanderer aus der Umgebung wieder auf dem Harsberg unterwegs zur ehemaligen Siedlung Ihlefeld. Hier, wo die Betteleiche steht, schlägt buchstäblich das Herz des Hainichs. Leider hat sich bislang kein weiterer Bewerber für eine Wochenendversorgung an historischer Stelle gefunden. Aber das Team der Jugendherberge „Urwald-Life-Camp“ Harsberg sichert zu besonderen Veranstaltungen die gastronomische Versorgung der Wanderer gerne ab. 

So gab es unlängst am Ende der Nationalparkwanderung „Dr. Wald“ mit Naturführerin Susanne Merten leckere Kostproben von Bärlauchsuppe. Die Suppe mundete vielen Besuchern so gut, dass sie gleich nach dem Rezept fragten. Das Küchenteam um Koch Alexander Leinhos und Bundesfreiwilligendienstler Faridun Odinaev aus Tadschikistan hatte schon vorher emsig Bierzeltgarnituren, Geschirr, Getränke, kleinere Leckereien und Bärlauchsuppe zur Wanderhütte Ihlefeld gefahren.

Bei Sonnenschein, milden Temperaturen und netten Gesprächen blieb so mancher Wanderer dann gerne länger sitzen und lies entspannt bei einer Tasse Kaffee oder einem Bärlauchwein den Sonntag ausklingen. Auch zum Himmelfahrtstag am 30. Mai (ab 10.00 Uhr) und zur Mittsommernacht am 15. Juni 2019 (ab 20.00 Uhr) wird es wieder eine Verköstigung an der Wanderhütte Ihlefeld durch das freundliche Team vom Urwald-Life-Camp geben.

 

Alexander Leinhosund Faridun Odinaev vom Urwald-Life-Camp kümmerten sich um die Versorgung der Wanderer

Alexander Leinhos und Faridun Odinaev vom Urwald-Life-Camp kümmerten sich um die Versorgung der Wanderer

 

Besucher an den Schautafeln

Besucher an den Schautafeln auf dem Ihlefeld

Susanne Merten

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Pressemitteilung vom 26.04.2019

Natura 2000-Station Unstrut-Hainich/Eichsfeld

 

Gelbbauchunkenschützer treffen sich in Wolfsbehringen

 

Am Donnerstag den 25.04.2019 fand in Wolfsbehringen eine Tagung über die Perspektiven und Ansätze zum Schutz der Gelbbauchunke in Westthüringen statt. Bei der Tagung kamen sowohl Gelbbauchunkenschützer, als auch Vertreter von Behörden, der Forstwirtschaft und der Landwirtschaft aus ganz Deutschland zusammen. Die Bestände der Gelbbauchunke sind in den letzten Jahrzenten stark rückläufig –ganze Vorkommen erloschen. Aus diesem Grund gibt es seit Mai 2017 das Projekt zum Schutz der Gelbbauchunke in Westthüringen. Ziel des Projektes ist die Sicherung der bestehenden Bestände sowie der Aufbau von Quellpopulationen zur Wiedervernetzung. Auf der Tagung wurden verschiedene Möglichkeiten und Beispiele aus anderen Bundesländern diskutiert. Als sogenannte Pionierart besiedelt die Gelbbauchunke vor allem gerade frisch entstandene Kleinstgewässer. So stellt die Anlage von kleinen Gewässern mittels eines Baggers eine Möglichkeit zur Herstellung von Laichplätzen dar. Einige im Projekt entstandenen Gewässer wurden auf der anschließenden Exkursion besichtigt. Auch bieten Bergbaubetriebe aufgrund der vielfältigen Dynamik dort eine gute Möglichkeit für die Gelbbauchunke. Im Forst und in der Landwirtschaft dienen Fahrspuren als gute konkurrenzfreie Laichgewässer. Diese Fahrspuren sind jedoch häufig nicht erwünscht und werden daher nach Beendigung von Arbeiten häufig beseitigt oder von vorneherein vermieden. Natürlich war bei der Tagung auch die anhaltende Trockenheit ein großes Thema, da viele Laichgewässer aktuell ausgetrocknet sind. Dieser Faktor liegt jedoch als einziger außerhalb des menschlichen Einflussbereichs und so hofften alle Teilnehmer auf einen schönen Landregen in den nächsten Tagen.

Wer nun mehr über das Thema Amphibien und ihren Schutz erfahren möchte hat an den ersten zwei Maiwochenenden die Gelegenheit an zwei spannenden kostenfreien Veranstaltungen teilzunehmen. Zum einen findet am Samstag den 04.05.2019 um 13:30 Uhr die familienfreundliche Amphibienwanderung „Froschkönig und Wasserdrache“ statt. Der Treffpunkt ist die Wildkatzenscheune in Hütscheroda und anschließend geht es auf Entdeckungstour zu umliegenden Gewässern. Zum anderen gibt es am Samstag den 11.05.2019 um 20:00 Uhr eine abendliche Amphibienwanderung im Nessetal-Südlicher Kindl. Treffpunkt ist am „Restaurant Propeller“ im Industriegebiet, gutes Schuhwerk und eine Taschenlampe werden empfohlen. Anmeldungen bitte unter 036254/865180.

 

Kleinstgewässer

 

im Vordergrund rechts der Projektmanager Martin Burmeister

 

Fachexkursion vor ausgetrockneten Fahrstreifen

 

Bilder: Sarah Stark

 

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Buchvorstellung "Kirmes in Thüringen"

Am Samstag, den 17.11.2018 um 14 Uhr wurde im Dorfgemeinschaftshaus Großschwabhausen das von der Landeshauptstadt Erfurt durch Frau Dr. Gudrun Braune und Dr. Peter Fauser (Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle Thüringen) herausgegebene Buch „Kirmes in Thüringen“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Buch befasst sich mit der Kirmes in Thüringen und den unterschiedlichsten Traditionen, wie sie in ganz Thüringen bestehen und gefeiert werden. Es wird zudem verschiedenes Filmmaterial aus ganz Thüringen gezeigt, sodass alle Kirmesinteressierten hier einmal einen schönen Eindruck über die vielfältigen Traditionen bekommen können.

Die Entstehung des Buches mit seinen 418 Seiten und zahlreichen oft farbigen Abbildungen begann vor über fünf Jahren. In verschiedenen regionalen Vortrags- und Diskussionsreihen wurde Material über die Verschiedenheit der Kirmesfeiern in Thüringen gesammelt. Diese Gespräche stießen überall auf große Resonanz. Parallel dazu konnte viel Material durch die Auswertung von Fragebögen gesammelt werden. Nunmehr liegt ein tolles Gesamtwerk zur Geschichte, den Ursprüngen, Brauchtum und vielen Einzelbeispielen der Kirchweihfeste in Thüringen vor.

 

Buch "Kirmes in Thüringen"

 

Die ersten Kapitel beschäftigen sich mit den kulturgeschichtlichen Aspekten der Feste. Dann folgen, nach Regionen geordnet, Abhandlungen über die Verschiedenheit der Bräuche zur Kirmes, zu den regional gefeierten Festen.

Unsere Region ist durch zwei größere und reich bebilderte Artikel aus der Feder von Mihlas Ortschronisten Rainer Lämmerhirt zur Mihlaer Kirmes und zur Mihlaer Kirmesfahne vertreten. Diese Artikel fassen den aktuellen Stand der Forschung zusammen. Eine DVD und ein Literaturverzeichnis vervollständigen das Buch, welches für eine Schutzgebühr von 12€ beim Tourismusbüro in Mihla, Marktstraße 18, bestellt werden kann. Es lohnt sich!

 

- Heimatverein Mihla -

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Nationalpark Hainich ist Anker der Region

„Hainich-Forum 2018“ zeigt große Bedeutung des Schutzgebietes für die touristische Entwicklung der Region

 

PRESSEMITTEILUNG 22.11.2018

 

„Nationalpark als Chance für die Region?!“ – mit diesem Thema beschäftigte sich die Fachtagung „Hainich-Forum 2018“ am 22. November in Bad Langensalza. Begrüßt werden konnten rund 120 (Tourismus-)Experten aus nah und fern, politische Vertreter, regionale Akteure und Interessierte. Aufhänger waren die Ergebnisse einer vom Nationalpark in Auftrag gegebenen Studie zu den regionalökonomischen Effekten des Nationalpark-Tourismus, vorgestellt von Prof. Dr. Hartmut Rein. Erstmals wurden diesbezüglich Erfassungen zehn Jahre nach Gründung des Nationalparks im Jahr 2007 durchgeführt. 2017/18 – im Jahr des 20-jährigen Bestehens des Nationalparks – wurde die Studie wiederholt. Die aktuellen Ergebnisse und ihr Vergleich mit der Vorgängeruntersuchung sind vielversprechend.

 

Rund 120 (Tourismus-)Experten aus nah und fern, politische Vertreter, regionale Akteure und Interessierte konnten beim HAINICH-FORUM 2018 begrüßt werden. Foto: Rüdiger Biehl

FOTO: Rund 120 (Tourismus-)Experten aus nah und fern, politische Vertreter, regionale Akteure und Interessierte konnten beim HAINICH-FORUM 2018 begrüßt werden.

Foto: Rüdiger Biehl

 

Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für die Region ist seit der letzten Untersuchung deutlich gestiegen. 266 Personen können nun rein rechnerisch ihren Lebensunterhalt durch den Geldzufluss von Nationalpark-Besuchern bestreiten, ein Zuwachs von 60 sogenannten Arbeitsplatzäquivalenten im Vergleich zu 2008. „Dieser Zuwachs ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass im gleichen Zeitraum das durchschnittliche Primäreinkommen in der Nationalparkregion um mehr als 60 Prozent von 12.132 Euro (2008) auf 19.423 Euro (2017) gestiegen ist“, freut sich Nationalparkleiter Manfred Großmann. Ursache für den Anstieg der Arbeitsplatzäquivalente sind insbesondere die gestiegene Zahl der Übernachtungsgäste und die gestiegenen Ausgaben der Touristen. Bei einer nahezu konstant gebliebenen Gesamtbesucherzahl von 295.000 Besuchern (2008 290.000 Besucher) übernachteten 2008 nur 70.000 Gäste in der Region. Im Projektzeitraum 2017/18 waren es 103.000, ein Anstieg um 47 Prozent. Der Anteil der Übernachtungsgäste an den Besuchern insgesamt stieg somit von 24 Prozent auf 35 Prozent.

 

v.l.: Reinhard Krebs, Landrat des Wartburgkreises, Manfred Großmann, Leiter des Nationalparks Hainich, Olaf Möller, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, Harald Zanker, Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Olaf Dirlam, Referatsleiter im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Rüdiger Biehl, stellvertretender Leiter des Nationalparks Hainich, und Matthias Reinz, Bürgermeister der Stadt Bad Langensalza Foto: Lisa Mäder

FOTO: v.l.: Reinhard Krebs, Landrat des Wartburgkreises, Manfred Großmann, Leiter des Nationalparks Hainich, Olaf Möller, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, Harald Zanker, Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Olaf Dirlam, Referatsleiter im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Rüdiger Biehl, stellvertretender Leiter des Nationalparks Hainich, und Matthias Reinz, Bürgermeister der Stadt Bad Langensalza

Foto: Lisa Mäder

 

Diese positive Entwicklung soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Quo vadis - wie geht die Reise weiter? Auch mit dieser Frage beschäftigten sich die Experten auf dem „Hainich-Forum“. So liefern Best practice-Beispiele aus anderen Nationalparken gute Vorbilder für einen naturverträglichen Tourismus in und um Großschutzgebiete. Visionen, Ziele und neue Projekte für die Welterberegion Wartburg Hainich weisen den Weg in die Zukunft und wurden ebenso diskutiert wie die Frage nach der Mobilität als eine Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung in der Region.

 

Die Zusammenfassung der sozioökonomischen Studie mit aussagefähigen Info-Grafiken sind unter www.nationalpark-hainich.de zu finden. Der komplette Endbericht wird in Kürze in der Schriftenreihe ERFORSCHEN als Band 7 von der Nationalparkverwaltung herausgegeben.

 

Manfred Großmann

Nationalparkleiter

 

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Leibnitz Institut gibt neues Buch über die Hainichregion heraus

 

Am 14. Mai 2018 wurde in der historischen Ratsstube des Mühlhäuser Rathauses der Band 77 in der Reihe "Landschaften in Deutschland", "Der Hainich", durch den Herausgeber, das Leibnitz Institut in Leipzig sowie der Sächsischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Unter Federführung von Dr. Haik Thomas Porada, Jürgen John und Manfred Großmann und bei der Mitarbeit eines Autorenkollegiums aus der Region entstand eine landeskundliche Bestandsaufnahme, die auf 485 Seiten, 80 Abbildungen und mehreren Satellitenbildern und Übersichtskarten den Hainich sowie den Raum zwischen Schlotheim, Mühlhausen, Mihla, Behringen und Bad Langensalza umfasst.

 

neues Buch

 

Vorgestellt werden neben den vielen naturkundlichen, geologischen, sprachgeschichtlichen, kulturellen Schwerpunkten der Region auch alle Orte in und um den Hainich.

Für unsere Region finden Sie erstmals die Geschichte der Orte Hallungen, Nazza, Ebenshausen, Frankenroda, Probsteizella, Mihla, Lauterbach, Bischofroda, Berka, Bolleroda und Neukirchen von den Anfängen bis heute mit entsprechendem Kartenmaterial und Abbildungen dargestellt. Hinzu kommen ausführlich die Burg Haineck, Wernershausen und die Geschichte des Fliegerhangs bei Lauterbach sowie dies Ihlefeldes. Für die Geschichte dieser Orte. Hierfür zeichnete Rainer Lämmerhirt aus Mihla verantwortlich. Weitere Autoren waren u.a. Dr. Gudrun braue für die Kulturgeschichte, Peter Bühner, Prof Bünz für die Kirchengeschichte und Hubertus Biehl für die Forstgeschichte.

Das Buch erschien im Böhlau Verlag Köln Weimar.

 

Jeder Ort und jedes Schutzgebiet in diesem Raum werden beschrieben. Entstanden ist ein reichhaltiges Nachschlagewerk, das zugleich als Exkursionsführer der besonderen Art genutzt werden kann. Aufgrund einer großzügigen Förderung kommt der Band zu einem äußerst günstigen Preis von 30 Euro in den Handel. Es liegt damit ein einmaliges Werk vor, das sehr zu empfehlen ist.

Das Buch kann in der Tourist- Info im Mihlaer Rathaus erworben werden.

 

- Gemeinde Mihla -