Wasserwandern auf der WerraWerrabrücke bei CreuzburgBlick auf BischofrodaPfingsturnier in MihlaFahrradbrücke bei EbenshausenDie CreuzburgBlick auf EbenshausenBannerbild
     +++  Hygieneplan Phase GRÜN  +++     
     +++  Testkonzept  +++     

Pferdsdorf-Spichra

 

Pferdsdorf

Links der Werra, nahegelegen der Grenze zu Hessen, etwa 10 km entfernt von Eisenach, in nordwestlicher Richtung liegt Pferdsdorf. Der ort, eingelagert in den Niederungen des Flusses Werra, wurde zum Jahrhundertwechsel 13. zum 14. Jahrhunderts erstmals in historischen Dokumenten erwähnt. Wechselvoll ist die Geschichte des Orts; ständig sich verändernde Besitzerverhältnisse, neue herren, für die Frohn zu leisten und Abgaben zu entrichten waren, prägten die die Entwicklung Pferdsorf in den zurückliegenden  Jahrhunderten.

Zweifelsohne stellt die Pfarrkirche von Pferdsdorf den geschichtsträchtigen Mittelpunkt des Ortsdar. Sie stammt aus der zeit vor der Reformation, architektonische Formen deuten auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts hin. Im Jahre 1766 wurde die Kirche umgebaut - auf den Grundmauern der alten Kirche entstand dieneue Kirche, die bis zum heutigen Tag in ihrer Gestalt erhalten geblieben ist.

Pferdsdorf ist gewachsen und hat sich den modernen Anforderungen und Entwicklungen angepasst.

 

Spichra

 

Rechtsseitig der Werra befindet sich der Ort Spichra - in Sichtweite zum Ortsteil Pferdsdorf. Beide Dörfer bilden eine Einheit - Pferdsdorf-Spichra.
Auch Spichra, erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1393 als "Spicher", durchlebete geschichtliche Höhen undTiefen; Frohn, Belastungen, Kriege und Zerstörungen - aber auch das romantische Umfeld - das Werratal - die Wälder, die Natur prägten die menschen.

Der 2. Welrkrieg hinterließ in Spichra Spuren von grausamer Zerstörung.

Mittelpunkt des Ortes bildet die historische Dreifaltigkeitskirche. Sie wurde im Jahre 1753, möglicherweise auf den Fundamenten eines im Jahr 1626 errichteten Gottehauses erbaut.

Wanderwege rund um Spichra machen die Natur zum Erlebnis.

Am Ortseingang steht das Wohngebiet "Am Weidenhofe".

 

Im März 2021 hatte Pferdsdorf-Spichra 410 Einwohner.


Veranstaltungen

02.11.​2021

17:30 Uhr

Sprechstunde des Ortsteilbürgermeister Pferdsdorf-Spichra und Ortsteilrat im DGH Pferdsdorf

Bitte telefonisch, per WhatsApp oder Mail einen Termin vereinbaren, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Ortsteilbürgermeister Volker Weise Tel. 0175/9994748 mail: volker.weise.transporte@gmail.com
 

07.12.​2021

17:30 Uhr

Sprechstunde des Ortsteilbürgermeister Pferdsdorf-Spichra und Orteilrat in Spichra

Bitte telefonisch, per WhatsApp oder Mail einen Termin vereinbaren, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Ortsteilbürgermeister Volker Weise Tel. 0175/9994748 mail: volker.weise.transporte@gmail.com
 

Aktuelle Meldungen

Sprechzeiten des Ortsteilbürgermeister und Ortsteilrat Pferdsdorf-Spichra

(01. 07. 2021)

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

 

ab August 2021 findet die Sprechstunde des Ortsteilbürgermeister und Ortsteilrat von Pferdsdorf-Spichra jeden 1. Dienstag im Monat in der Zeit von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr - gerade Monate im Sportlerheim Spichra- und ungerade Monate im DGH Pferdsdorf statt.

Bitte telefonisch, per WhatsApp oder Mail einen Termin vereinbaren, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

OT-Bürgermeister Volker Weise, Tel. 0175/9994748 oder

"Wilde Deponie"

(29. 06. 2021)

Der Bürgermeister informiert:

 

Vor einigen Tagen wurde am Bachlauf in Spichra, in Höhe des Parkplatzes am Friedhof, ein Abrutschen des Hanges gemeldet.

Bei der Kontrolle vor Ort war festzustellen, dass es sich um nicht unerhebliche Erdmassen handelte und sich der Bachlauf daraufhin verändert hatte.

Gleichzeitig wurde festgestellt, dass sich oberhalb der Abrutschkante eine wilde Deponie (Grünschnittabfälle) befindet.

Dieser Abfall ist ebenfalls mit dem Hang hinab gerutscht und blockiert nun den Bachlauf. Dreister Weise wurde sogar danach noch Grünschnitt entsorgt.

 

Die Gemeinde hat kurzfristig die Wiederherstellung des Bachlaufes beauftragt und wird auf Kosten der Allgemeinheit den Abfall entsorgen müssen.

 

Im schlimmsten Fall würde der Abfall, bei einem größeren Unwetter, bis in den Kanaleinlauf gespült werden und dort die Gitter verstopfen, so dass sich das Wasser dann den Weg durch die Ortschaft suchen wird!

Es wird dringlichst darauf hingewiesen, dass es kein Kavaliersdelikt ist und es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt, wenn Abfälle jeglicher Art in „wilden Deponien“ entsorgt werden.

Auch in den anderen Ortsteilen ist immer wieder fest zu stellen, dass es Leute gibt denen es scheinbar egal ist, wie es in ihrem Umfeld aussieht und sie ihren Abfall einfach hinschmeißen wo es ihnen passt.

 

Dieses Verhalten kann nicht toleriert werden!

 

Grundsätzlich ist jeder Grundstücksbesitzer selbst für seinen Abfall verantwortlich und wer keinen Komposthaufen auf seinem Grundstück möchte, muss sich eben eine Biotonne bestellen oder alles auf die Deponie bringen.

Die Gemeinde hat mit großem Aufwand einen Grünschnittsammelplatz eingerichtet und bietet hier allen Einwohnern der Einheitsgemeinde zusätzlich die Möglichkeit, kostenlos ihren Grünschnitt entsorgen zu können.

 

Ich weise nochmals darauf hin, dass bei Schuldfeststellung die Gemeinde, von der Möglichkeit Anzeige zu erstatten, Gebrauch machen wird.

Hier sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, bei  Beobachtungen die Gemeinde oder das Ordnungsamt der Verwaltungsgemeinschaft zu informieren.

 

 Moenke

Bürgermeister

[Karte (Lage des Hanges)]

Foto zu Meldung: "Wilde Deponie"

95. Jahre Wasserkraftwerk Spichra

(22. 10. 2020)

Das Wasserkraftwerk in Spichra feiert am 25.10. 2020 sein 95. jähriges Jubiläum.

 

Ende des Jahres 1923 begannen die Vorarbeiten für die Errichtung des Wasserkraftwerkes. Die Bauzeit erstreckte sich bis zum September 1925, einen Monat später erfolgte die Abnahme des Werkes.

Die mit den Erd- und Betonarbeiten beauftragten Firmen nahmen im März 1924 die Arbeiten auf. Endes des Jahres waren Dreiviertel der Erdarbeiten bereits fertiggestellt. Auch die Betonarbeiten am Wehr konnten abgeschlossen und das Turbinenhaus bis zur Höhe der Turbinenkammern vollendet werden.
Die Lieferung und Aufstellung der eisernen Walzenverschlüsse für die Wehre begannen Mitte August und wurden Mitte Dezember beendet. Die übrigen Lieferungen an Eisenkonstruktionen für die Verschlüsse der Floßschleuse und Brücken waren bis Ende Oktober durchgeführt.  Die Werkstattarbeiten an den Wasserturbinen begannen im August. Am Ende des Geschäftsjahres war die größte der drei Turbinen fertiggestellt, von den beiden kleineren befanden sich die Gussstücke in Bearbeitung. Die Werkstattarbeiten am Drehstromgenerator und der Schaltanlage waren ebenfalls vorbereitet worden.
Doch die Außenarbeiten konnten wegen der anhaltenden Regenfälle im Sommer nicht zügig vorangehen. Als starkes Hochwasser Ende Oktober auftrat, musste der Bau sogar im November ruhen.
Mitte Februar 1925 begann der Bau am Schalthaus. Die Eisenkonstruktionen für die Verschlüsse der Floßschleuse wurden bis zum März eingebaut.
Ende April konnten die Hochbauarbeiten für die Maschinenhalle beendet werden. Von Mai bis Ende Juli erfolgte die Anlieferung und Montag der Turbinen.
Wegen des Kraftwerkbaues musste die Werra umgeleitet werden und erhielt Mitte August ein neues Flussbett.
Die Montage des Drehstromgenerators und der Schaltanlage vollzog sich von Mitte Juni bis Ende August 1925. Anfang September wurde der selbsttätige Turbinenregler eingebaut. Zum gleichen Zeitpunkt hatte das Thüringenwerk Weimar die 30-kV-Leitung Spichra-Eisenach fertiggestellt.

 

Die offizielle und feierliche Inbetriebnahme des Wasserkraftwerkes in Spichra erfolgte am 24. Oktober 1925.

 (Textquelle: EON)

 

Vielen herzlichen Dank an Alfred Först und Steffi Först für die Bereitstellung und Zuarbeit  der Fotos.
 

 

Foto zu Meldung: 95. Jahre Wasserkraftwerk Spichra