90 Pferde und unzählig viele Menschen

Frankenroda, den 19.05.2017

Der 17. Reitergottesdienst in der Probstei Zella lockte Mensch und Tier in die Natur

Frankenroda/Probstei Zella (rüd)

Der traditionelle Reitergottesdienst am idyllisch gelegenen Landgasthof am Werrastrand hat mittlerweile fast schon Kultstatus erreicht, das erklärt zumindest den großen Gästeandrang. Da am frühen Sonntagnachmittag auch noch die Sonne über allem strahlte, wurde es wohl für alle ein gelungener Ausflug . Allein mehr als 90 Pferde hatte Gasthof-Chefin Grit Groß gezählt, Ponys, Reitpferde und an den Kutschen angespannt. Sogar zwei Vierspänner fuhren später bei der Segnung an Pfarrer Rüdiger Stephan vorbei und empfingen die obligatorischen Plaketten.

Zuvor hatte der Pfarrer mit dem Psalm 36 sein Gebet und die Predigt eingeleitet. In Vorbereitung des Gottesdienstes hatte sich Rüdiger Stephan zu Hause an den alten Schlager „Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand ...“ erinnert und dann auch noch ein altes Pferdehalfter gefunden. Das mögliche arbeitsreiche Leben des Pferdes, das dieses Halfter einmal trug, versuchte der Pfarrer nachzuzeichnen und bezog dabei auch den Pferdefreund Mensch mit ein. Es sei eine Herzensangelegenheit , wenn Pferd und Mensch miteinander die Zeit verbringen und dabei mit der sie umgebenden Natur im Einklang lebten. Und auch der Erhalt der Natur mit seinen vielen Facetten und Lebewesen liege schließlich beiden und uns allen am Herzen. Zur schönen Natur passte dann auch das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“, das musikalisch vom Posaunenchor 'Posco musica' aus Ebenshausen begleitet wurde und einige Sänger unter den vielen Besuchern fand. „Lobet den Herren, alle die ihn ehren“ beschloss dann die Predigt des Pfarrers, der vor der Segnung noch das „Komm Herr, segne uns, ...“ anstimmte.

Grit Groß richtete nach dem Gottesdienst noch einmal die Glückwünsche zum Muttertag an alle Mütter und lud danach zum weiteren Programm auf dem Reiterhof ein. Besonders für die Kinder hatte da der Verein ein kleines Programm gestrickt , woran sicher der Großteil der bestimmt mehr als 300 Besucher seine Freude hatte. Lukullisch war man ohnehin bestens versorgt und so wurde der Ausflug zum Reitergottesdienst in die Zella bei strahlendem Sonnenschein wieder einmal ein ganz besonderes Erlebnis.