Neues Leben im Mihlaer Jugendclub

Mihla, den 06.11.2017

Lange Zeit war es still um den Mihlaer Jugendclub in der "Goldenen Aue". Still ist nicht richtig, im Bürgermeisteramt häuften sich die Beschwerden wegen nächtlicher Ruhestörung. Es ging wohl sehr unkontrolliert zu, zumindest zeitweise. Das alles hatte verschiedene Gründe: Der alte Clubvorstand hatte sich weitgehend aufgelöst, die mit der Jugendarbeit betreuten Johanniter hatten Personalprobleme. Daher gab es bereits im Sommer erste Gespräche zwischen der Gemeinde und den Johannitern. Im September dann eine weitere Diskussionsrunde im Gemeinderat. Daraus entstand der Versuch, einen neuen Vorstand im Club, also Jugendliche, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, zu bilden. Diese Gespräche, die von verschiedenen jungen Leuten aus Mihla tatkräftig unterstützt wurden, mündeten nun in eine Versammlung, zu der Bürgermeister Rainer Lämmerhirt und die Johanniter eingeladen hatten.

An diesem Versammlungsabend erläuterten Bürgermeister Lämmerhirt und die Jugendbetreuerin Frau Kropek die Möglichkeiten der Arbeit im Club, verwiesen aber auch die Hausordnung und das Jugendschutzgesetz. Ein erster Schritt zur Wiederbelebung der Jugendarbeit bis hin auch zur Nachmittagsbetreuung war, so die Forderung der Gemeinde, die Bildung des Vorstandes als Ansprechpartner.

Dies ist nun gelungen. In geheimer Wahl übernahmen Tobias Wichmann. Kai Scheidig, Sascha Bernst, Pia Müller, Kevin Werner und Sarah Mönch diese Arbeit. Als Clubvorsitzender wurde schließlich Tobias Wichmann und als Stellvertreterin Pia Müller bestätigt. Sie haben eine nicht leichte Aufgabe umzusetzen, die Jugendarbeit im Club so zu organisieren, dass alle anstehenden Aufgaben gleichmäßig verteilt werden, sich mit den Johannitern und der Gemeinde abzustimmen und auch ein Programm aufzustellen, durch das noch mehr junge Leute in den Club gezogen werden.

Unterstützung wird es durch die Johanniter geben, die ihre Betreuungszeiten dazu nutzen werden. Auch Bürgermeister Lämmerhirt signalisierte für den Vorstand Gesprächsbereitschaft.

Nun kommt es darauf an, wie die neue Führungsmannschaft angenommen wird und wie sie sich durchsetzen kann.

 

- Ortschronist R. Lämmerhirt -